Beitragsbild

Drei Wiener Superweiber betreten die Krimibühne

Der Naschmarkt wird 100 Jahre alt – und das neue Wiener Ermittlerinnentrio von Edith Kneifl erblickt das Licht der Welt. Die drei außergewöhnlichen Damen im besten Alter machen ihren Heimatbezirk Mariahilf unsicher, sind Heiratsschwindlern und Internet-Gigolos auf der Spur – und lassen sich auch im Angesicht von mysteriösen Todesfällen und abgetauchten Online-Galanen nicht den Schmäh verderben.

 

Dürfen wir vorstellen? Das Trio infernale!

Tot bist du mir lieber: Ein Krimi mit Frauenpower und Wiener Schmäh.

Tot bist du mir lieber: Ein Krimi mit Frauenpower und Wiener Schmäh.

Magdalena Musil, klug, frech, selbstbewusst und ein wenig spröde, ist seit Kurzem Detektiv-Assistentin, nachdem sie vorher jahrelang für ihren Exmann, einen berühmten Scheidungsanwalt, in schmutziger Wäsche gewühlt hat – im wörtlichen und im sprichwörtlichen Sinne. „Das Thema Männer ist für mich passé“, ist sie überzeugt. Doch nun muss sie sich aus beruflichen Gründen mit allerlei liebeshungrigen Herren auseinandersetzen. Der Fall, den sie nun übernimmt, kostet sie daher einiges an Nerven, ebenso wie ihre Mutter, die auf der Insel, auf die sie ausgewandert ist, über alles informiert werden möchte – und zu alledem hat sie auch noch das Rauchen aufgegeben und vermisst ihren Trafikanten fast ebenso sehr wie ihre Zigaretten …

Elvira Smejkal ist Magdalenas neue Mitbewohnerin. Die dralle Kosmetikern ist lebenslustig und zuweilen ein wenig ordinär. Sie genießt ihr Leben mit Sekt und schönen Männern und ihrem jüngeren Geliebten Milan. Stets hat sie eine Flasche Prosecco kaltgestellt – und Anlässe, um sie zu öffnen, gibt es genug!

Sofia Schanda ist die Bodenständige der drei. Verheiratet mit einem Herrn Kriminalinspektor, hat sie ihren Beruf aufgegeben und sich der Kinderbetreuung und dem Haushalt verschrieben. Als sie ihre beiden Nachbarinnen Magdalena und Elvira bei den Ermittlungen unterstützt und die Ehe zu kriseln beginnt, erwacht die Abenteuerlust in der hübschen Frau. Die Geschichten aus den Kriminalromanen, die sie so gerne liest, scheinen plötzlich real zu werden …

 

Ein Fall für drei Wienerinnen mit Frauenpower

Der Naschmarkt - hier ist Magdalena Musil zuhause.

Der Naschmarkt – hier ist Magdalena Musil zuhause.

Zu den dreien gesellt sich Klientin Britta, die Magdalena ihren ersten Auftrag erteilt hat. Die wohlhabende und sehr attraktive Dame ist einem Online-Gigolo auf den Leim gegangen – René hat ihr die große Liebe vorgespielt und sie um viel Geld betrogen, dann ist er von der Bildfläche verschwunden. Das Geld ist der sehnsüchtigen Britta egal, aber ihren René möchte sie trotz allem dringend wiederfinden.

In der sengenden Wiener Sommerhitze machen sich die „Drei vom Naschmarkt“ also auf die Suche. Sie durchforsten diverse Dating-Plattformen und Singlebörsen und stolpern auf diesem Wege selbst über die eine oder andere Männerbekanntschaft – manche davon sind erfreulich, die meisten jedoch weniger. Da braucht es schon ab und zu ein Glaserl, um cool zu bleiben.

Auch von ihrem Gipsbein lässt sich Magdalena nicht aufhalten – beim Joggen am Wienfluss ist sie schwer gestürzt. Und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Betrüger René kommt bei einem Wohnungsbrand ums Leben – oder hat er seinen Tod nur vorgetäuscht, um endgültig von der Bildfläche zu verschwinden? Und als die Drei vom Naschmarkt bei seinem Begräbnis drei weitere trauernde Frauen am Grab vorfinden, wird die Sache richtig spannend …

 

Naschmarkt-Stimmung par excellence

Edith Kneifl: Wien ist ihr liebster Tatort. (Copyright: Kurt-Michael Westermann)

Edith Kneifl: Wien ist ihr liebster Tatort. (Copyright: Kurt-Michael Westermann)

In Wien mordet Edith Kneifl am liebsten, rund um Mariahilf kennt sie sich besonders gut aus – und auch ihre Protagonistin Magdalena wohnt in dem Grätzel, direkt am Naschmarkt im berühmten Majolikahaus. Sie weiß, wo sie sich umhören muss, wenn sie Informationen braucht, denn:

Am Naschmarkt war Tratschen eine beliebte Freizeitbeschäftigung – wie überall in Wien. Aber wir Naschmarkt-Anrainer waren schon ein ganz eigener Menschenschlag. Bei uns blühte und gedieh der Klatsch wie die Primeln in unseren Balkonkistchen. Nicht nur an den Standeln wurde eifrig getratscht, auch in den Lokalen unweit der Kettenbrückengasse hockten bei Schönwetter die alten Männer aus der Umgebung und redeten ständig über das Gleiche, über Sport und Politik, über Geld und ihre Wehwehchen – und über andere Leute.

Wir laden dich herzlich ein, sich zu Magdalena und ihren Freundinnen auf den Naschmarkt zu begeben, wo man es, wenn man genau aufpasst, in den Ecken flüstern hört. Und wer scharfe Augen hat, kann im Schatten eines Obststandes eine düstere Gestalt erkennen, die Magdalena nicht aus den Augen lässt …

Alle Informationen zum Buch findest du hier!