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Kaiserschmarrn à la Stolwerk

Rasante Verfolgungsjagden, langwierige Beschattungen, mühsame Archivrecherchen und packende Showdowns  – wenn Valerie „Veilchen“ Mauser sich gewohnt hartnäckig in einen Fall verbeißt, kann es schon passieren, dass ohne Frühstück aus dem Haus gestürzt wird, dass das Mittagessen ausfällt, oder dass im Eifer des Gefechts tagelang die Energiezufuhr etwas vernachlässigt wird.

Zum Glück ist ihr kongenialer Partner Stolwerk in solchen Fällen zur Stelle: Mit Müsliriegeln, Naschereien und Hochkalorischem bringt er Veilchens Blutzucker in Ordnung. Besondere Härtefälle bedürfen natürlich besonderer Mittel: Stolwerks unwiderstehlicher Kaiserschmarrn hat Veilchen mehr als einmal das Leben gerettet, die Mischung aus kulinarischer Gaumenfreude und High-Carb-Verpflegung bringt die chronisch ohnmachtgefährdete Grenzgängerin ins Gleichgewicht, wenn es wieder einmal brenzlig wird.

Die fluffige Versuchung verfolgt die Hauptkommissarin sogar in ihren Träumen, zusammen mit Krimiautor Joe Fischler haben wir die Kaiserschmarrnkatapulte aufgestellt und die Apfelmuskanonen geladen: Kommt mit auf eine kriminell schmackhafte Schlemmerreise und macht euch mit uns auf die Spuren des köstlichsten Kaiserschmarrns, der jemals an der Lösung eines Kriminalfalles beteiligt war:

Zutaten: Für 4 Portionen

  • 150 g Mehl
  • 300 ml Milch
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier, getrennt
  • 50 g Kristallzucker für die Masse
  • 30 g Butter
  • 30 g Rosinen, in Rum eingelegt
  • ausreichend Butter und eine Handvoll Kristallzucker fürs Herausbacken
  • Puderzucker
  • Zwetschkenröster
  • Apfelmus

Zubereitung:

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Jetzt neu: Veilchens Blut von Joe Fischler

Die Rosinen rechtzeitig in Rum einlegen (min. 30 Minuten vorm Herausbacken).

Milch, Vanillezucker, Salz und Eigelb zusammenrühren, Mehl langsam dazugeben, dann die zerlassene Butter.

Kristallzucker mit Eiweiß vermengen und dieses richtig steif schlagen, anschließend unter den Teig heben, bis keine Eiweißflocken mehr zu sehen sind. Aber vorsichtig: je luftiger der Teig, umso luftiger der Schmarrn.

Zum Herausbacken zuerst Butter oder Butterschmalz schmelzen, dann die Masse bei reduzierter Hitze ca. einen Zentimeter hoch eingießen und die Rosinen darüberstreuen. Vierteln und wenden, sobald die Unterseite leicht gebräunt ist, die Oberseite kurz anrösten, die Masse anschließend in Stücke zerreißen, nochmals mit einer Handvoll Kristallzucker überstreuen und fertigrösten.

Auf Teller portionieren und mit Puderzucker beschneien, als Beilage eignen sich Zwetschkenröster (Pflaumenkompott, für Puristen) und Apfelmus bzw. Apfelkompott (An apple a day keeps the doctor away).

Guten Appetit!